Superheld*innen empowern! Captain Marvel verhilft zum Coming Out

Wisst ihr, was ich am Geektum so großartig finde? Es unterhält nicht nur, sondern kann spielerisch empowern. WWE Star Tegan Nox hatte sich bereits im Sommer letzten Jahres als bisexuell geoutet. Nun offenbarte sie im Gespräch, dass Captain Marvel ihr den Mut gegeben hatte. Kein Wunder, wenn ihr mich fragt!

Dabei gilt Brie Larsons Captain Marvel bei vielen Kritiker*innen und Fans als unsympathisch und unnahbar. Logisch, denn sie gibt sich nicht als Frau, wie man sie sonst so gerne hat: Lieb und leise oder als Antagonistin böse und sexy. Kurz: Sie ist zu unbequem. Aber dass sie Dinge – feministische und, gasp, LGBT-positive Dinge – offen ausspricht, macht sie nicht nur zur Zielscheibe, sondern auch zum Vorbild!

So zum Beispiel für besagte Tegan Nox. Bei einem gemeinsamen Work-Out gab sie preis, dass die Power von Captain Marvel ihr sicherlich geholfen habe, sich bei ihren Fans als bisexuell zu outen. Die Figur habe ihr die Sicherheit gegeben, dass es okay sei. Sowohl die Figur der Captain Marvel, als auch der Film selbst und nicht zuletzt Brie Larson, die sich auch außerhalb des Marvel-Universums für Diversität und Gleichberechtigung einsetzt, hatten ihr einfach die Kraft gegeben. Dafür, zu ihrer eigenen Identität zu stehen und zu mentaler Gesundheit zurückzufinden.

Ich finde es einfach so großartig, dass es Superheld*innen, fiktive Welten und die Gemeinschaft der Fandoms schaffen, Menschen zu helfen. Und genau dafür braucht es weiterhin Filme, Serien, Bücher und mehr, die für Repräsentation einstehen. Die sich trauen, unbequem zu sein. Die keine Angst davor haben, von allzu sturen Menschen dafür gehasst zu werden. Ich finde es nach wie vor bewundernswert, wie sich Schauspieler*innen wie eben Brie Larson weiterhin und allen Unkenrufen zum Trotz nicht beirren lassen. ♥

Es sind eben nicht nur die Schauspieler*innen oder die Figuren. Es sind Symbole.


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